Gemeinsamkeit schaffen: Unter diesem Motto stellte sich die 11. Biennale
in Dakar. Darunter verstand sie nicht nur die Gemeinsamkeit zwischen in
Afrika wie in Europa und den USA lebenden Künstlern, sondern bezog auch
immer schon die Künstler mit ein, die nie in Afrika gelebt haben,
sondern als 2. Generation von Migranten im Westen sozialisiert und
verwurzelt sind. In dieser Biennale wurden auch nicht-afrikanische
Künstler eingeladen. Aber vor allem bezieht sie auch diejenigen mit ein, die
sich in der Off-Biennale präsentieren. Sie werden dabei ebenso
medial beworben wie die internationale Crew der In-Biennale.
Gemeinschaft oder wie es hier heißen würde 'Inklusion', was hier so
mühsam erlernt werden muss, da uns der Solidaritätsgedanke irgendwie
abhanden gekommen ist - das ist hier auch in der Kunstszene gelebte
Realität.
Peterson Kamwathi (3)
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| Peterson Kamwathi: ohne Titel (Videostill) |
Peterson Kamwathi (Kenia, geb.1980) stellte bei der Off-Biennale von Saint Louis, einem Ableger der Dak'Art, einen kurzen Animationsfilm und serielle Scherenschnitte vor. Mit dem romantischen Titel "Le Fleuve en couleurs" (Fluss in Farben), wie sich die Off-Binnale hier nannte und zeitgleich zur Biennale von Dakar lief, haben seine Arbeiten nichts zu tun.





