Sonntag, 29. Dezember 2024
Kunstszene Kairo (3): Amr Al Ngmah in der Mashrabia Art Gallery
Montag, 14. Oktober 2024
"beyond algorithms": Eine Ausstellung im Bonner Frauenmuseum / Teil 1
Kaum in der Ausstellung angekommen laufe ich in die große Videoarbeit von Karen Eliot hinein, die einen ganzen Raum um den Bildschirm herum installiert hat. Auf einem weißen Ledersofa mit Leselampe sitzt man wie in einem fremden Wohnzimmer, umgeben von herumliegenden Resten einer exklusiven Konferenz für Luxustouristen: Sektgläser, zerknüllte Snacktüten und Prospekte. Noch befremdlicher sind die Slogans, die der perfekt gestylte, unerträglich selbstbewusste Sprecher im Video verkündet. Hinter ihm Bilder von grenzenlosem Luxus: Schnelle Autos, Yachten, Luxushotels, Berge von Bitcoins... Wir sind es, die Versager, die 'Nobodies', die 'Pussies', die ein solch erfülltes (?!) Leben nicht geschafft haben - ganz den neoliberalen Slogans folgend, nach denen Armut selbstverschuldet und Reichtum durch Talent und Arbeit erreicht worden sei. Folgerichtig deshalb auch der Titel: "Billionaire Mindset"
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| Videostill aus Karen Eliots: "Billionaire Mindset" |
Samstag, 15. Oktober 2022
False Clouds - eine Ausstellung zeitgnössischer Kunst in Sarajevo
Mitten in das bosnische Nationalmuseum von Sarajevo - der Hauptstadt von Bosnien und Herzegovina - eingebettet, zeigen 20 Künstler:innen zeigenössische Kunst. Unter dem Titel False Clouds werden unterschiedliche Auffassungen giftiger Wolken gezeigt, angefangen von den Explosionen im Jugoslawienkrieg von 1992 bis 1995 bis hin zur Erderwärmung und dazu entstehenden Bränden.
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Enes Žuljević:
"The Clouds of Mostar" |
Donnerstag, 8. September 2022
Die Faszination des Stofflichen - eine Ausstellung im Kunstmuseum Stuttgart
Schön ist das anzusehen - Wolken von gemahlenem Erdgestein, ästhehtisch hingestreut und zwischen zwei Glasplatten transparent eingefangen. So der Auftakt zur Ausstellung von Hannah Zengers "Frischzelle_28" im Stuttgarter Kunstmuseum. Des Weiteren gibt es Kräuter und anderweitig Stoffliches in Plastiktütchen fein aufgereiht an der Wand und gegenüber gläserne Apparaturen, die Wissenschaftlichkeit atmen. Sammeln, Messen, Analysieren - das ist eine der Vorgehensweisen von Wissenschaft, denen sich hier die Arbeiten von Hannah Zenger anzunähern scheinen.
Freitag, 28. Februar 2020
Kunstszene Shanghai (3): Do you Copy
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| Ausstellungsplakat |
Samstag, 16. Juni 2018
"Zur Nachahmung empfohlen" - eine Ausstellung zum Thema Nachhaltigkeit in Bonn
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| Rasmus Nielsen, Björnsterne Christiansen, Jakob Fenge: "Flooded McDaonld's" |
Dienstag, 14. Februar 2017
Angekommen im Mainstream - eine Ausstellung zu Menschen mit Down-Syndrom
Freitag, 27. Mai 2016
Als Migrant überleben in Athen: Eine Ausstellung in Marseille
| Vidoestill aus "Moughtareb" von Stephanos Mangriotis |
Samstag, 2. Januar 2016
Manipulationen des Körperlichen - eine Ausstellung im Frankfurter Kunstverein
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| Videostill aus: "Da Vinci"von Yuri Ancarani |
Sonntag, 24. Mai 2015
(1) Kunstszene Mumbai: Rana Dasgupta in der Galerie Chatterjee & Lal
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| Rana Dasgupta: "Veneration" (Ausschnitt) |
Sonntag, 3. Mai 2015
(3) Kunstszene Mumbai - Samanta Batra Mehta in der Sakshi Gallery
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| Samanta Batra Mehta: “Memory Box Series” |
Montag, 13. April 2015
(5) Kunstszene Mumbai - Vivisek Vilasani in Red, Blue & Yellow
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| Fotocollage von Vivisek Vilasani |
Montag, 30. März 2015
Ganz unten: 3 Fotoausstellungen in Mumbai
Das Viertel Dharavi im Norden von Mumbai ist der größte Slum Asiens. Aber Vidu Chandan, selbst Photograph, der das Little Cameras Project initiierte, hat eine andere Sicht der Dinge: Er bezeichnet Dharavi als “Asia’s largest small-scale-industry“. Damit entgeht er der üblichen Viktimisierung und gibt den Bewohnern von Dharavi eine produktive Rolle. Und auch wenn es zynisch klingt angesichts der Bilder von den Elendshütten: Die hier leben haben noch so etwas wie eine Wohnung, allerdings immer am Rand des Abgrunds.
Montag, 2. Februar 2015
Off to Mumbai
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Freitag, 19. Dezember 2014
Ponte City: Urbane Träume aus Johannesburg
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| Portätfotos von Mietern des Ponte von Mikhael Subotzky/Patrick Waterhouse |
Montag, 8. Dezember 2014
Elend in Pink - Kriegsbilder aus dem Kongo als 'ekstatische Wahrheit'
Samstag, 29. November 2014
Grüße aus der Hölle: Fotos zum Desaster der Erdölförderung im Nigerdelta
Mittwoch, 17. September 2014
"Produire le commun" - 3 Künstler der Off-Biennale Dak'Art
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| Fotoarbeit von Maimuna Guerresi |
Mittwoch, 9. Oktober 2013
Ist politische Kunst möglich? (7) Ohnmacht, Terror, Langeweile - Teil 2
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| Mona Vatamanu / Florin Tudor: "Riots" |
Donnerstag, 19. September 2013
Ist politische Kunst möglich? (7) Ohnmacht, Terror, Langeweile - Teil 1 von 2
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| Ausstellungfoto: Ina Zeuch |
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| "Todos sois cupables salvo yo" |
Fraglich bleibt, ob ein Selbstmordattentäter sich selbst als unschuldig sieht. Reflektiert er überhaupt sein Handeln in den Kategorien der Schuld oder eher in narzisstischer Weise, weil er sich als reale Person - beleidigt durch die Verhältnisse, in denen er lebt - von sich selbst als Helden träumt?
Die Ritualisierung des Selbstmords als politischer Akt ist in dem preigekrönten Film "Paradise Now" von 2005 erhellend dargelegt. Man könnte im Sinne der Ausstellung die These aufstellen, dass die gegenwärtige Ohnmacht eines Subjekts - hier: dem Attentäter - mit dem zukünftigen Paradies als Belohnung für die Tat aufgehoben wird. Die noch verbleibende Lebenszeit bis zur Selbsttötung wird aufgeladen durch Bedeutung und tritt einem hier in erstarrter Pose gegenüber.

















